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weitere Informationen auch im Internet: www.handbuch-strassenverkehr.de 

 
Wolfgang Ferner (Hrsg.)
Straßenverkehrsrecht
Handbuch
2. Auflage 2005, ca. 1.200 S., geb., 69,--,– EURO,
ISBN 3-8329-1281-9
 
Die Autoren sind Praktiker aus Anwaltschaft, Justiz, Versicherungswirtschaft und dem Sachverständigenwesen. RiAG Werner Bachmeier, München Ass. Rüdiger Balke, Koblenz Ass. Folker Bittmann, Halle RAin Geelke Bittmann, Mannheim Prof. Dr. Michael Brenner, Jena Dipl. Jur. Isabell Dröfke, Stuttgart Ass. Markus Ebner, Fürth RA FAStR Wolfgang Ferner, Heidelberg/Koblenz RiOLG Dr. Christian Grüneberg, Bonn RA Wolfgang Halm, Köln RA Ulrich hardung, Marsberg RA Dr. Wolfgang Hartung, Mönchengladbach RA Ulrich Heinrich, Wenden RA Manfred Hering, Meerbusch Dipl.-Psych. Dr. German Höcher, Köln RA Christian Hopfner, Regensburg RiAG Klaus Jung, Baden-Baden RA Sven Jungmann, Hamburg RA FA VersR Ottheinz Kääb, München Dr. Dietmar Kettler, Kiel Herrmann Kirchner, Wiesbaden RA Frank Krahe, Köln Dipl.Jur. Martin Krause, München RiAG Carsten Krumm, Datteln Ass. Jörg Lang, Frankfurt Ltd.OStA Dr. Ernst Metzger, Ansbach StA Volker Meyer, Halle Dr.Ing. Werner Möhler, Aachen RA Jürgen Möthrath, Worms RA Leonid Nikolenko, Rostock Ass. Joachim Otting, Hünxe RiAG Matthias Quarch, Aachen RA Oskar Riedmeyer, München VRiLG Gerhard Ruf, Reutlingen RA Michael Schneider, Gladenbach RA Dr. Stephan Schröder, Kiel Ass. Hans-Josef Schwab, Wiesbaden RA Martin Steinmeister, Köln Dr. med. Stephan Seidel, Erlangen, RA Axel Voss, Bonn RAin Ulrike Wagner, Stuttgart Ass. Dr. Alexander Walter, Kassel RAin Elke Wietoska, Bremen RAin Margit Wolfram-Korn, Stuttgart RA Dr. Peter Xanke, Pemfling

Besprechung aus der Zeitschrift "Straßenverkehr" 

Das Werk „Straßenverkehrsrecht“ liegt nunmehr in 2. Auflage 2006 im Nomos Verlag in der Reihe Nomos-Anwalt vor. Der Herausgeber, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht, Wolfgang Ferner, ist nicht nur seit Jahrzehnten auf dem Gebiet des Verkehrsrechts tätig und durch seine zahlreichen Veröffentlichungen mit verkehrsrechtlichem Schwerpunkt bekannt, sondern, wie auch andere Autoren des Handbuchs, außerdem Dozent in Lehrgängen zum „Fachanwalt für Verkehrsrecht“. Verlag und Herausgeber konnten für das Handbuch eine Vielzahl renommierter Autoren gewinnen, die wesentliche juristische Bereiche des Verkehrsrechts und fachgebietsübergreifend auch medizinische, psychologische, technische oder unfallanalytische Fragestellungen erläutern. Unter den Autoren sind auch bereits die ersten ausgewiesenen Fachanwälte für Verkehrsrecht, was besonders bemerkenswert ist, da die Fachanwaltschaft „Fachanwalt für Verkehrsrecht“ erst im November 2004 eingeführt und die maßgeblichen Satzungsbeschlüsse erst zum 1. Juli 2005 wirksam werden konnten. In dem umfangreichen Werk (1274 Seiten) werden folgende Themen behandelt: Die Annahme des Mandats und Bearbeitungsdauer bei der Versicherung; Der Sachschaden; Abrechnung auf Neuwagenbasis; Nutzungsausfall/Vorhaltekosten; Auslagenpauschale sowie Fahrtkosten und Zeitaufwand; Probleme bei der Restwertbestimmung von Unfallfahrzeugen; Sonstige Schadenspositionen; Mietwagenkosten; Auswirkungen des neuen Schadensrechts; Kinder als Verantwortliche für und Berechtigte nach Verkehrsunfällen; Besonderheit: Radfahrer; Arbeitshilfen bei der Geltendmachung des Sachschadens; Schmerzensgeld; Erwerbsschaden; Der Haushaltsführungsschaden; Haftungsgründe; Fahrzeuge mit Sonderrechten; Checklisten Personenschaden; Betrug bei der Kfz-Haftpflicht- und Kaskoversicherung; Der Unfall im (EU-) Ausland; Schadensprozess; Versicherungsvertrag mit AKB; Insassenunfallversicherung; Obliegenheiten und Verlust des Versicherungsschutzes; Regress des Versicherers; Deckungsprozess; Kaskoversicherung; Die Verkehrs-Rechtsschutzversicherung; Sozialversicherungsrecht; Rechtsprechungsübersicht Versicherungsverkehrsrecht; Arbeitsrecht im Straßenverkehr; Checklisten Versicherungsrecht; Kaufrecht; Der Reparaturvertrag; Der Leasingvertrag; Vorbereitung des Mandanten auf die Hauptverhandlung in Straf- bzw. Bußgeldverfahren; Alkohol, seine Folgen und Wirkungen; Verkehrsstrafsachen; Nachschulung und ihre Berücksichtigung bei verkehrsstrafrechtlichen Sanktionen; Messverfahren, insbesondere standardisierte Messverfahren; Fahrverbote; Ordnungswidrigkeiten; Das Ordnungswidrigkeitenverfahren; Verkehrszentralregister; Rechtsbeschwerde; Die Strafprozessordnung; Durchsuchung und Beschlagnahme; Entschädigungsrecht – das Adhäsionsverfahren; Die „Halterhaftung“ nach § 25a StVG; Das Fahrtenbuch; Der Gnadenerweis; Die zivilrechtliche Haftung des Verteidigers und des Staatsanwalts; Vollstreckung europäischer Entscheidungen; Punkte; Die Fahrerlaubnis; Drogen und Fahrerlaubnis; Medizinisch-Psychologische Untersuchung; Fahrerlaubnisklassen; Ausländische Fahrerlaubnisse – (Nicht-)Anerkennung, Entziehung und Wiedererteilung der Fahrberechtigung in Deutschland; Der Entzug des ausländischen und EG-Führerscheins; Fahrlehrerrecht; Entsorgung von Fahrzeugen; Sachverständigenrecht; Technik und Unfallanalyse – die Tätigkeit des Sachverständigen aus der Sicht des Rechtsanwalts; Rechts- und Verkehrsmedizin; Verkehrstherapie für die juristische Praxis; Das Biomechanische Gutachten; Identifikation lebender Personen nach Bildern; Leistungsmerkmale unfallanalytischer Gutachten; Rechnergestützte Unfallrekonstruktion; Mandatsannahme; Anwaltliches Berufsrecht; Marketing und Werbung; Die Vergütung des Rechtsanwalts; Die Vergütung von Sachverständigen – Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz (JVEG); EU-Dokumente im Überblick; Der Fachanwalt für Verkehrsrecht. Diese Themenübersicht zeigt die Vielfalt des Werkes. Damit ist nicht nur der Themenkatalog der nach § 14d FAO nachzuweisenden Kenntnisse im Verkehrsrecht abgedeckt, es werden beispielsweise auch – interdisziplinär – wichtige Aspekte der Rechts- und Verkehrsmedizin zum Fahren unter dem Einfluss psychoaktiver Substanzen (Alkohol, Betäubungsmittel, Medikamente) oder Probleme der Unfallrekonstruktion bei Fußgängerunfällen (vgl. § 64) ausführlich behandelt.

Wer sich zunächst über die Anforderungen an den Fachanwalt für Verkehrsrecht informieren möchte, findet die wesentlichsten Hinweise zusammengefasst in einem eigenen Kapitel (vgl. § 76). Ausgehend von der Mandatsübernahme bei der Bearbeitung verkehrsrechtlicher Fälle wird u. a. die gerade im Verkehrsrecht mitunter leicht zu übersehende Problematik von möglichen Doppelvertretungen und Interessenkollisionen mit Hinweisen auf die straf- und zivilrechtlichen Konsequenzen erläutert (vgl. § 1 Rn 3 ff.). Für die Praxis, insbesondere für den Berufsanfänger sehr hilfreich sind die in verschiedenen Kapiteln dargestellten Fallbeispiele, z. B. im Zusammenhang mit der Regulierung von Unfallschäden am Fahrzeug (vgl. § 2). Ergänzend enthält das Handbuch weitere Arbeitshilfen zur Geltendmachung von Sachschäden mit Musterschreiben an die Versicherung sowie eine Musterklage (vgl. § 11) und auch detaillierte Ausführungen zum Schadensprozess (vgl. § 20). Die Darstellung wichtiger Verkehrsstraftaten umfasst nicht nur die Trunkenheitsdelikte (§ 316, § 315c StGB), sondern auch § 315b StGB (Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr), § 316a StGB (Räuberischer Angriff auf Kraftfahrer), sondern auch § 142 StGB (Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort), § 21 StVG (Fahren ohne Fahrerlaubnis) und § 22 StVG (Kennzeichnmissbrauch), § 22a StVG (Missbräuchliches Herstellen, Vertreiben oder Ausgeben von Kennzeichen), § 23 StVG (Feilbieten nicht genehmigter Fahrzeugteile); behandelt werden darüber hinaus auch Körperverletzung, fahrlässige Tötung und Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz (vgl. § 37). Selbstverständlich werden auch Fahrerlaubnis- und Führerscheinmaßnahmen (vgl. § 37 Rn 91 ff.) sowie strafrechtliche und bußgeldrechtliche Fahrverbote (vgl. § 40) behandelt. Auch den aufgrund der nicht unumstrittenen Rechtsprechung des EuGH in der anwaltlichen Praxis immer wichtiger werdenden Fragen der Anerkennung und des Erwerbs einer ausländischen Fahrerlaubnis (vgl. § 58) sowie dem Entzug einer ausländischen Fahrerlaubnis (vgl. § 59) sind eigene Kapitel gewidmet. Vervollständigt werden die europarechtlichen Komplexe durch Erläuterungen zur Vollstreckung europäischer Entscheidungen (vgl. § 52). Dies alles nur beispielhaft für den breiten Themenbereich des Handbuchs. Ein mit 32 Seiten umfangreiches und detailliertes Stichwortverzeichnis erleichtert die Suche.

Das Werk hilft nicht nur bei der Vorbereitung auf den Lehrgang zum Erwerb der Fachanwaltsbezeichnung „Fachanwalt für Verkehrsrecht“, sondern bietet auch dem verkehrsrechtlichen Praktiker immer wieder weiterführende Hinweise. Es steht in einer Reihe mit weiteren Handbüchern zum Verkehrsrecht, die sich ebenfalls für jeden Verkehrsrechtler und für die Lehrgänge zum Fachanwalt für Verkehrsrecht empfehlen, und ergänzt diese sinnvoll. Ein für jeden Rechtsanwalt, aber auch für Gutachter, empfehlenswertes Handbuch zum Straßenverkehrsrecht zu einem angemessenen Preis.

 

Prof. Dr. Helmut Janker, Berlin/Wolfratshausen

Aus dem Vorwort

Das Verkehrsrecht hat viele Facetten und erfordert Spezialisten mit umfassendem
Expertenwissen. Diesem Umstand hat auch das Bundesverfassungsgericht mit
seinem Urteil zum „Spezialist für Verkehrsrecht“ und die Satzungsversammlung
der Deutschen Anwaltschaft mit der Schaffung einer Fachanwaltschaft für Verkehrsrecht
Rechnung getragen. Das neue Handbuch liefert Ihnen das notwendige Fachwissen aus allen Bereichen des Verkehrsrechts – übersichtlich, fundiert und praxisnah. Dargestellt werden die Gebiete:

  • Verkehrszivilrecht
    Verkehrsversicherungsrecht
    Verkehrsstrafrecht sowie
    Ordnungswidrigkeiten- und Verwaltungsrecht.


In der Praxis sind häufig auch technische Fragestellungen, wie die Messverfahren im Bereich der Ordnungswidrigkeiten z.B. bei Geschwindigkeitsüberschreitungen oder der medizinisch-psychologischen Untersuchung zu berücksichtigen. Diese werden verständlich erläutert. So hilft Ihnen das Werk, auch nichtjuristische Sachverhalte schnell und sicher zu erfassen und optimal in der Praxis umzusetzen.
 

  • Der übersichtliche Aufbau bietet zu allen Bereichen
    ausführliche Darstellung des materiellen Rechts,
    problemorientierte Rechtsprechungsübersichten sowie
    Checklisten und Mustertexte für die Mandatsbearbeitung.