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Klaus Weber,
Betäubungsmittelgesetz
Beck, 2. Aufl. 2003 1716 Seiten, 65,00 €
 
 
 
 
 

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Dieser BtMG-Kommentar hat sich schnell als Arbeitsmittel für die Praxis durchgesetzt. Das Werk zeichnet sich aus durch eine präzise und besonders übersichtliche Erläuterung des Betäubungsmittelgesetzes sowie der praxisrelevanten einschlägigen Verordnungen zum BtMG, nämlich der Außenhandels-, Binnenhandels-, Verschreibungs- und Kostenverordnung. Der Anhangteil enthält, komplett oder in Auszügen, die Texte weiterer wichtiger Gesetze, Richtlinien und Übereinkommen, wie z.B.: das Suchtstoffübereinkommen von 1988, das Grundstoffüberwachungsgesetz, die Leitlinien der Bundesärztekammer zur Substitutionstherapie Opiatabhängiger sowie die BUB-Richtlinien. Gute Gründe sprechen für "den Weber":

  • besonders hohe Übersichtlichkeit
  • Vorrang der Erläuterungen der geltenden Rechtslage gegenüber rechtspolitischen Darstellungen
  • Orientierung an der Rechtsprechung, vornehmlich der des Bundesgerichtshofs.

Die 2. Auflage berücksichtigt die jüngsten Änderungsverordnungen zum BtMG, nämlich die 12.–17. BtMÄndV und das Gesetz zur Änderung des Grundstoffüberwachungsgesetzes vom 26.6.2002 erfasst die Modifizierungen der BtM-Außenhandelsverordnung, zuletzt geändert durch VO vom 19.6.2001 BtM-Verschreibungsverordnung, zuletzt geändert durch VO vom 19.6.2001. Praktisch unentbehrlich für Strafverteidiger, Strafrichter, Staatsanwälte, Sachverständige sowie für alle, die mit Fragen des Betäubungsmittelrechts befasst sind.

Der Autor
Klaus Weber ist Präsident des Landgerichts Traunstein. Seine Erfahrungen aus langjähriger Tätigkeit als Ministerialbeamter, Abteilungsleiter und Leiter einer Staatsanwaltschaft, die schwerpunktmäßig mit Betäubungsmittelsachen befasst ist, gehen in vollem Umfang in diesen Kommentar ein.
 
 
Körner
Betäubungsmittelgesetz
C.H. Beck, 6. Auflage 2007, 2.372 Seiten, 110,00 €
 3406463118
 
 
 
 
Das Standardwerk von Körner nach mehreren Jahren endlich wieder in neuer Auflage – und hinkt aber auch gleich dem Gesetzgeber/Verordnungsgeber hinterher: die Neuerungen in der Anlage zu § 24a StVG konnten in dieser Bearbeitung noch nicht berücksichtigt werden. Gleichwohl ist der „Körner“ eines der Werke, auf die kein Anwalt, selbst wenn er nur am Rande mit Strafrecht zu tun hat, verzichten kann. Dies gilt auch für den Verkehrsanwalt. Drei wichtige Kapitel des Buches sind für den Verkehrsrechtler unverzichtbar: Anhang C4 die Drogen und der Verkehr, Anhang C5 die chemischen Untersuchungen von BtM und Körperflüssigkeiten sowie die Fragen der molekulargenetischen Körperzellenuntersuchung (C6).
 
Unverzichtbar ist auch die Kenntnis der Ausführungen Körners zu Fragen der relativen Fahruntüchtigkeit nach Drogenkonsum. Aufgearbeitet ist selbstverständlich die neue Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Entziehung der Fahrerlaubnis nach § 69 StGB bei „Zusammenhangtaten“ sowie zu den Einschränkungen der Entziehung der Fahrerlaubnis des Beifahrers bei Straftaten.
 
Hilfreich für die praktische Arbeit ist dabei der umfangreiche und vollständige Nachweis von Gerichtsentscheidungen. Dabei macht den besonderen Wert des Buches aus, dass Körner auch scheinbare Nebenfragen anspricht – für den Umstand, dass zum Nachweis der relativen Fahruntüchtigkeit in der Hauptverhandlung regelmäßig ein Sachverständigengutachten notwendig ist (Rn 80 zu Anhang C4). Interessant und lehrreich sind auch die Ausführungen in dem Buch zu den einzelnen Drogen und deren Wirkung. Wenn auch Cannabis weitgehend bekannt ist, wird dies bei Khat schon schwieriger und die Unterscheidungsform zwischen ICE und CRYSTAL gehört sicherlich nicht zum Allgemeinwissen im Verkehrsrecht.
 
Umfassend und vollständig ist natürlich die Kommentierung zum Kernstrafrecht der Betäubungsmittel, den §§ 29, 29a, 30 und 30a BtMG. Alle Varianten, alle Verteidigungsansätze, alle Fußangeln und eine große, aber noch verarbeitbare Menge Fundstellen werden den forensisch tätigen Juristen zur Verfügung gestellt.